So sah sah das Freigehege in der Bauphase Ende Oktober 2008 aus.



Die Volieren Elemente standen und nach Rücksprache mit dem rechten Nachbarn durfte ich die Elemente mit Kabelbindern an seinen Zaunpfosten befestigen. Zusätzlich habe ich noch nach 7 Metern nach ein Stahlseil zum Vordach meiner Garage gespannt. Hinten, links wurde das Element mit drei 6 mm Dübeln und entsprechenden Schrauben an der Garagenwand befestigt. Da die hintere Länge nur 5 Meter beträgt, versteift sich das Ganze durch den rechten Winkel mit der Längsseite und steht stabil. Eine weitere Versteifung ergibt sich aus aus Winkelschienen die oben und unten jeweils mittig mit den Elementen verschraubt werden. Winkelschienen, Türelemente und Verbindungsschrauben aus Edelstahl sind Originalteile des Lieferanten. Natürlich sollten die Elemente möglichst wagerecht und eben stehen. Dafür habe ich Alu- Abrichtlatten verwendet, wobei es nicht nötig ist die Elemente mit den Latten zu verschrauben. Die Abrichtlatten gibt es in zwei und drei Metern Länge in Baumärkten, wobei Hornbach am günstigsten ist. Die rechte Seite Voliere besteht aus weißen Elementen mit zwei Türen, die ich bereits 2007 gekauft hatte und auf der Terrasse des Hauses im Binsfeld verwendet hatte.

Der Vorteil dieser Elemente liegt auf der Hand. Es müssen keine Pfosten einbetoniert werden. Zwei Mann können ein Freigehege dieser Größe in Ca. acht Stunden montieren, aber auch demontieren. Außer den paar Dübellöchern bleibt nichts zurück, besonders wichtig, wenn man Mieter ist.

Da Katzen gute Kletterkünstler sind muss das Freigehege noch gegen Überklettern gesichert werden. Im Normalfall könnte man einfach ein Katzennetz über das gesamte Gehege spannen, da mein Balkon und somit der Zugang zum Garten mit der Oberkante der Elemente auf gleicher Höhe liegt, war das hier nicht machbar.

Deshalb habe ich mich für einen Überhang im Winkel von Ca. 45° nach innen entschieden. Dazu habe ich handelsübliche Alu Flachprofile (500 mm lang, 25 mm breit und 3 mm stak) verwendet. Die Profile habe ich an einem Schraubstock abgewinkelt, am langen Ende und in der Mitte mit einer 5mm Bohrung versehen. Durch diese Bohrungen kann man das Katzennetz gut mit kleinen Kabelbindern befestigen. Nun müssen diese Winkel an den Elementen befestigt werden. Dazu kann man die Elemente anbohren, was nicht so einfach und zeitaufwendig ist. Ich habe mich auch hier für Kabelbinder entschieden.

Nun muss das Netz noch an den Elementen befestigt werden. Dazu liefern die Hersteller meist Nylonschnur. Es war jedoch relativ umständlich und zweitaufwendig das Netz damit zu befestigen, wobei das Ergebnis nicht besonders gut aussah. Die Lösung ist in dem Fall wieder ein 4 mm Alu Rundprofil. Das schiebt man einfach durch die Maschen des Netzes und befestigt es dann wieder mit ein paar Kabelbindern an den Elementen.



Frühjahr 2009

Das neue Balkongländer ist installiert, der Garten ist etwas grüner geworden und Rudi nimmt schon mal ein Sonnenbad.



Spätsommer 2009

Der Rindenmulch in dem schmalen Beet auf der linken Seite wurde durch feinen Kies ersetzt, weitere Pflanzen sind dazu gekommen und langsam wird es gemütlicher.







September 2009



Ende September 2009 ein letztes Bild von Lissi.



Juni 2010
Der Rindenmulch in dem schmalen Beet auf der rechten Seite wurde ebenfalls durch feinen Kies ersetzt und ein Sonnenbänkchen für Rudi ist hinzu gekommen.



Juni 2010
Rudi beobachtet aufmerksam was der Neue macht.



Juni 2010
Felix ist vor 6 Wochen hier eingezogen.







Juni 2010
Langsam wird es grüner und es ergeben sich neue Verstecke.



home